Formuliere eine Absicht in einem Satz, wähle eine konkrete, kleine Handlung und nenne einen Grund, warum beides heute gut tut. Beispiel: „Ich atme zweimal, bevor ich Mails öffne, weil ich ruhiger entscheide.“ Schreib es handschriftlich. Diese drei Bestandteile – Richtung, Handlung, Sinn – verbinden Kopf und Herz. Sie verhindern Überforderung, weil die Schwelle lächerlich niedrig bleibt. Bleibt etwas aus, wiederhole freundlich morgen. Konsistenz entsteht aus Leichtigkeit, nicht aus Druck.
Nenne morgens eine einzige Sache, für die du aufrichtig dankbar bist: warmes Wasser, ein stilles Zimmer, eine Nachricht von gestern. Lass das Gefühl kurz wirken. Dankbarkeit erweitert den inneren Blick, ohne Probleme zu leugnen. Sie schenkt Weite, aus der Entscheidungen milder fallen. Schreib das Wort „Danke“ groß und erinnere dich später daran, wenn Tempo aufkommt. Diese winzige Übung ist tragfähig, selbst an schweren Tagen, und stärkt leise deine emotionale Resilienz.